Bericht über den Ausflug zum Schleusenfest auf der Hallig Hooge

Bericht über den Ausflug zum Schleusenfest auf der Hallig Hooge

Durch eine Einladung von Broder kamen wir auf die Idee, einen Ausflug nach Hooge mit Übernachtung zu planen. Am 29.07. war es dann so weit, dass wir um ca. 13:30 starteten. Mit drei Jugendbooten HC 16, einem weiteren HC 16 und einem HC 14 ging es gen Süden. Es sollte ein gemütlicher Törn nach Hooge werden, da wir nördliche Winde mit der Stärke 3-4 hatten. Auf der halben Strecke zur Amrum Odde musste ein Jugendboot umdrehen, da ein Handy vergessen wurde. Wir verabredeten, an der Amrum Odde auf sie zu warten.

Als dann alle wieder zusammen waren segelten wir weiter entlang des Priggenweges Richtung Süden. Wittdün in Sicht, wurde von dem ersten HC16 ein Kurs Richtung SW eingeschlagen. Anscheinend hatten Sie Ihr Ziel mit Helgoland verwechselt. Südlich von Amrum bemerkten sie, dass nur noch ein weiterer 16er ihnen folgte und "warteten" auf die anderen, die jedoch, Hallig Hooge schon in Sicht, auf Südkurs waren. Kurzerhand bin ich mit meinem 14er dann zu den Helgolandseglern hingefahren und habe ihnen unser Ziel am Horizont gezeigt.

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Auf Hallig Hooge war die Schleuseneinfahrt schnell gefunden, da mehr als 40 Masten hinter dem Deich auszumachen waren. Zum Empfang gabs Applaus und ein Blitzlichtgewitter, da die bunten Segel im Hooger Hafen ein schönes Bild erzeugten. Die Opti-Regatta fand ohne uns statt, da die Plätze alle bereits besetzt waren. Besonders bei den Erwachsenen ging es hoch her, so dass am Ende noch ein Protest verhandelt werden musste.

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Nachdem die Zelte aufgebaut waren, wurde von einigen die Hallig erkundet. Der Rest gesellte sich zu den anderen Seglern. Schnell wurden neue Kontakte geknüpft. Zum Essen gab es leckeres Gegrilltes und geräucherten Butt. Der Butt soll ein Gedicht gewesen sein.

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Am nächsten Morgen hatten wir einen Tisch im Cafe Seehund zum Frühstücken reserviert. Bei bestem Wetter machten wir uns also auf zur Hans-Warft und trafen im Cafe Seehund beim gemütlichen Frühstück auch Broder wieder. Anschließend besuchten wir die neue Schutzstation und das Sturmflutkino. Genügend Zeit war ja, da erst Nachmittags mit Hochwasser die Möglichkeit bestand, gen Norden zu starten. So wurden in aller Ruhe die Sachen gepackt und die Zelte abgebaut. Wie schon auf dem Hinweg, wurde das Gepäck auf der Adler-Express verstaut.

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Um 15:00 Uhr machten wir uns dann auf dem Weg. Bei wenig Wind aus Südwesten ging es gemütlich über den Schweinerücken zur Norderaue, wo ich auf dem Wasser Kai mit seiner J-Yacht traf. Anders als angesagt, nahm der Wind leider immer weiter ab, so dass wir bei ablaufendem Wasser das Hörnum Tief nur mit Unterstützung durch Holger mit dem Vereinsmotorboot queren konnten. Jascha und Dennis waren tapfer und paddelten so geschickt, dass sie als einzige Crew ohne Schlepphilfe Hörnum wieder erreichten. Bravo!

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Noch einmal vielen Dank für die Einladung von Broder und für die Gastfreundschaft auf Hooge. Uns hat es richtig gut gefallen bei Euch.

So ging ein schönes "Have a Hobie Day"-Wochenende zu Ende. Nächstes Jahr wieder zum Schleusenfest nach Hooge? Klar!

Daniel

Hier noch ein Link zum Bericht über das Schleusenfest in der Sylter Rundschau.